Neben konfigurierbaren Softwaremodulen für mobile Endgeräte mit Windows Embedded Handheld bieten wir auch Middleware und Schnittstellen zur Anbindung an ERP-Systeme.
Vom Projektmanagement, über die Implemenntierung und Inbetriebnahme der einzelnen Systemkomponenten, bis hin zu kundenindividuellen Wartungsverträgen decken wir das komplette Leistungsspektrum der Systementwicklung-/ Integration- und Betreuung ab. Im COYS Eigentum befinden sich 1.640 Leihgeräte die wir unseren Kunden zur Verfügung stellen. Des Weiteren bieten wir einen Reparaturservice, WLAN-Funkvermessung, sowie Lösungen für die Teilerückverfolgung mittels DPM-Codes.


Softwareübersicht
Softwarelösungen für mobile Datenerfassung

COSYS Softwaremodule und Lösungen für mobile Datenerfassung. Wählen Sie aus einer Vielzahl von COSYS MDE-Softwaremodulen für Ihr Einsatzgbebiet und Ihren mobilen Geschäftsprozess.


Technologie
Technologie

Hier erhalten Sie Informationen zu den einzelnen COSYS Softwarbestandteilen und weiteres wissenswertes Material über Aufbau und Struktur unserer Lösungen.

Kommissionierung im Großhandel und Lager
Android Softwarelösungen

Alle COSYS Softwarelösungen aus dem .NET Bereich, werden in den COSYS Android Bereich aufgenommen und weiterentwickelt.


COSYS Base Solutions
COSYS Base Solutions

COSYS Base Solutions ist eine einfach zu bedienende MDE-Software, die alle wesentlichen Geschäftsprozesse im Groß- und Einzelhandel abdeckt.



Terminalemulation
Terminalemulation

Sie setzen bereits auf dem Desktop Terminalemulatoren ein und möchten diese optimiert auf mobilen Datenerfassungsgeräten einsetzen?


Mobile Device Management
Mobile Device Management

Mobiler Zugriff auf Unternehmensdaten bei unterbrechungsfreiem Arbeiten durch resiliente Geschäftsprozesse und Systeme sind heute die wesentlichen Erfolgsfaktoren für Unternehmen.





Mobile Datenerfassung (MDE) ermöglicht abseits von einem Computerarbeitsplatz, mobil Daten zu erfassen und zu verarbeiten. Mit Hilfe mobiler Datenerfassung werden prozessrelevante Daten mobil erfasst und zur Verfügung gestellt. Die Daten stammen üblicherweise aus einem Backend-System, z. B. einem ERP-System, einem Warenwirtschafts- oder Lagerverwaltungssystem. Die Daten werden mit Hilfe mobiler Endgeräte angezeigt, erfasst und können mit dem mobilen Gerät ortsungebunden verarbeitet werden. Je nach Zweck können Lösungen mit verschiedenen Datenerfassungsgeräten, wie etwa einem Barcodescanner ausgestattet sein. Dadurch werden Geschäftsprozesse dahingehend optimiert, dass Zeiten für Informationsgewinnung und -erfassung eingespart werden.

Mobile Lösungen können für verschiedenste Prozesse eingesetzt werden. Im industriellen Bereich kann es sich dabei beispielsweise um Prozesse im Lager und der Produktion handeln, aber auch um Einsatzgebiete „außer Haus“ wie beispielsweise Vertriebs- oder Service-Außendienst oder im Bereich Transport, Logistik und Auslieferung. Im Handel unterstützten Barcodelesegeräte und PDAs insbesondere die Bereiche Wareneinlagerung, Warenauslagerung und Inventur sowie Lagerhaltung. MDE-Geräte ermöglichen es bspw. Artikel ohne lange Laufwege, direkt an den Lagerplätzen einzulagern und im Backend-System (ERP oder LVS) zu verbuchen, indem Artikel und Lagerort abgescannt und die Zuordnung im System gespeichert wird.

Prinzipiell sind für den Einsatz der Mobilen Datenerfassung alle Prozesse theoretisch denkbar, bei der sich starke Vorteile daraus ergeben, dass Mitarbeiter ortsungebunden auf die Daten eines Systems zugreifen können. So gibt es beispielsweise auch eine Vielzahl mobiler Lösungen für Kurierdienste, Transportdienstleister und Speditionen. Dabei greifen die Fahrer auf die Daten aus dem Transportinformationssystem via MDE-Gerät oder Smartphone zu. Die mobilen Softwarelösungen in dem Bereich sind sowohl für Android, Windows CE, Windows Mobile, Windows Embedded Handheld, als auch iOS verfügbar.


Vorteile, die sich aus mobiler Datenerfassung ergeben:

  • Vermeidung doppelter Datenerfassung
  • Vermeidung von Daten-/Medienbrüchen
  • Vermeidung von Leerfahrten
  • Vermeidung nicht notwendiger Laufwege und „Umwege“ (durch wegeoptimierte Benutzerführung)
  • Vermeidung von Übertragungsfehlern in die Warenwirtschaft
  • Plausibilitätsprüfungen bei der Eingabe vermeiden präventiv Eingabefehler, bereits während Datenerfassung
  • Stets aktuelle Datenbasis (bei Online-Anbindung, bspw. mit WLAN, LTE)
  • Aufdeckung von Einsparpotentialen durch erhöhte Prozess- und Datentransparenz, bspw. durch Einsatz von Supply-Chain-Management-Software
  • Steigerung der Prozesseffizienz durch allgemeine Zeit- und Ressourcenoptimierung



Datenübertragung auf das MDE-Gerät

Je nachdem, wie aktuell die Daten sein müssen, kann eine mobile Lösung auf Online- oder Offline-Technik zurückgreifen. Bei der Offline-Datenübertragung werden die relevanten Daten regelmäßig aus dem Backend-System auf das mobile Gerät übertragen und dort gespeichert. Neu erfasste Daten werden ebenfalls auf dem Gerät gespeichert, bis eine Verbindung mit dem Backend-System hergestellt wird. Die Daten selbst werden meist dann übertragen, wenn das Gerät an eine Station angeschlossen wird (Batch-Lösung).

Die Online-Technik setzt auf einen permanenten Datenaustausch via WLAN, LTE oder ähnlichem. So ist immer gewährleistet, dass im Backend-System und auch auf dem mobilen Endgerät die aktuellen Daten zur Verfügung stehen. Bei einem Einsatz der Online-Technik ist auf eine optimale Netzabdeckung zu achten. Im eigenen Unternehmen stellt dies in der Regel kein Problem dar. Mit Hilfe einer Funkausleuchtung wird ein WLAN bereitgestellt.

Im Außendiensteinsatz kann auf eine Mischung aus Online- und Offline-Technik zurückgegriffen werden, wenn eine dauerhafte Funkverbindung nicht möglich ist. Dann werden die Daten so lange auf dem mobilen Gerät zwischengespeichert, bis wieder eine Verbindung aufgebaut werden kann.

Weiterhin sind je nach Prozessmodell weitere Konzepte, bspw. bei der Auftragsvergabe möglich. Beim Push-Verfahren werden die Aufträge automatisch auf die Endgeräte übertragen und der User mit der Durchführung beauftragt. So können neue Aufträge mit besonderer Dringlichkeit einem entsprechenden Mitarbeiter zugewiesen werden. Ein Beispiel ist der Außendiensteinsatz von Kurierfahrern: Meldet ein Kunde einen dringenden Auslieferungsfall, der sofort bearbeitet werden muss, so können die Mitarbeiter im Innendienst dem Kurierfahrer im Außendienst, der sich in der Nähe des Kunden befindet und die entsprechende Ware im Fahrzeug hat, mit diesem Fall beauftragen. Der Kunde wird dann automatisch in die wegeoptimierte Route des Fahrers eingeplant.

Beim Pull-Verfahren holt sich der Mitarbeiter die Aufträge selbstständig aus dem System. Sobald er einen Auftrag abgeschlossen hat meldet er dies mit seinem mobilen Gerät zurück und erhält einen neuen Auftrag. Dies ist beispielsweise für Kommissionierungen sinnvoll: Im ERP- oder Lagerverwaltungs-System steht eine Übersicht der aktuell zu erledigenden Kommissionieraufträge und Positionen hinterlegt, die es abzuarbeiten gilt.