Was ist Falsified Medicines Directive (FMD)?

Das Risiko von Arzneimittelfälschungen nimmt weltweit zu. Die Medikamente können falsche oder falschdosierte Wirkstoffe enthalten. Der Medikamentenhandel mit Fälschung bringt schnell einen hohen Gewinn und durch das Internet ist es schwer nachzuvollziehen. Außerdem steigt das Risiko durch die globalen Transportwege weiter.

Infolgedessen hat die Europäische Union in der Richtlinie 2011/62/EU einen Maßnahmenkatalog festgelegt, mit dem verhindert werden soll, dass gefälschte Arzneimittel in die legale Lieferkette gelangen.

Die Arzneimittel müssen gegen Fälschung geschützt und klar identifiziert werden. Dies geschieht durch eine einzigartige Kennung (2D-DataMatrix-Code). Die Hersteller müssen eine Produktidentifikator, eine Seriennummer, eine Los- und Chargennummer und ein Verfallsdatum angeben.

Die Medikamente werden auf der gesamten Lieferkette gescannt und die Daten werden auf die nationale Datenbank (EU-Hub) übertragen.